Brandschadenstatistik 2024
Im Jahr 2024 wurden in Tirol 4029 Brandfälle mit einer Schadenshöhe von € 40.769.000.- verzeichnet. Davon wurden 787 Brandfälle (Schadenshöhe € 37.951.000,–) statistisch ausgewertet.
Tätigkeitsbericht
Im Jahr 2024 wurden von der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung bei 1428 (1538*) Verhandlungen, welche von Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden, Landesregierung und Ministerien sowie Ladungen vom Gericht/LVWG durchgeführt wurden, Sachverständige zur Verfügung gestellt, um die Interessen des vorbeugenden Brandschutzes zu vertreten. Für Verhandlungen, bei denen aus terminlichen Gründen kein Sachverständiger teilnehmen konnte, wurden 3395 (3357*) Gutachten erstellt. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 293 (322*) brandschutztechnische Anlagen einer Überprüfung bzw. Revision unterzogen.
Für insgesamt 1393 (685*), zumeist gewerbliche Objekte, wurde ein Sachverständiger für die Feuerbeschau bereitgestellt.
In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und dem Berufsförderungsinstitut (BFI) wurden 10 Kurse zur Ausbildung von Brandschutzbeauftragten (3-tägig), 2 Fortbildungskurse für Brandschutzbeauftrage (1-tägig) sowie 1 Kurs für Brandschutzwarte und 1 Kurs zur Ausbildung von Sicherheitsfachkräften abgehalten. Weiters fand 1 Fortbildungskurse für Brandschutzbeauftragte und 2 Brandschutzwartekurse für die Tiroler Soziale Dienste statt.
Für die Feuerwehr wurden 5 Gruppenkommandantenlehrgänge, 4 Zugskommandanten-lehrgänge, 1 Kommandantenlehrgänge, 1 Fortbildungskurse für Brandschutzbeauftragte, 1 Kurs zur Ausbildung zum Brandschutzbeauftragen, 1 Feuerbeschaulehrgang und 3 Tiefgaragenbrand-Lehrgänge abgehalten.
Für die Landespolizeidirektion fand 1 Ausbildung der Bezirksbrandermittler statt. Weiters fand 1 Weiterbildung Villa Blanka und 1 Zertifikatslehrgang am Grillhof statt. Es wurden außerdem 6 Kurse an der Bauakademie abgehalten.
Für Architekten, Unternehmer usw. wurden 517 (493*) brandschutztechnische Beratungen durchgeführt. Es wurden ca. 17.200 Emails bearbeitet. In 28 (27*) Fällen wurde über Auftrag des Landespolizeikommandos eine Brandursachenermittlung durchgeführt.
(* Vergleich Vorjahr)
Brandschäden über Euro 50.000,- im Jahr 2024

Editorial
Anfang Mai 2025 sind wir umgezogen. Unsere neuen Büroräumlichkeiten befinden sich in der Ing.-Etzel-Straße 9 im 3.Obergeschoß. Der Zugang zu unseren Räumlichkeiten ist an der Westseite im Innenhof situiert.
Durch den Umzug, welcher während des laufenden Betriebes erfolgte, kam es zu verlängerten Wartezeiten bei der Gutachtenserstellung. Diesen Rückstand haben wir größtenteils wieder aufgeholt.
Die größte Herausforderung beim Umzug war das enge, budgetäre Korsett, in dem man sich bewegen musste, um trotzdem moderne und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen.
Da wir die neuen Räumlichkeiten sehr kurzfristig organisieren konnten, war der Zeitraum der Planung und Vorbereitung sehr gering bemessen. So erfolgte die Unterzeichnung des Mietvertrags Ende Jänner 2025.
Nach Abschluss der Verträge wurde mit Unterstützung des Planungsbüros teamk2 [architects] ZT GMBH ein Entwurf der Büroaufteilung ausgearbeitet.
Nach Einholung diverser Angebote konnten wir mit der Ing. Hans Bodner BaugmbH & Co KG. einen entsprechenden GU-Partner für unseren Umbau gewinnen. Die elektrischen Arbeiten wurden von der Fa. EAE Stöckl Elektroanlagen-Elektrifizierungsgesellschaft m.b.H. und von der Fa. Fiegl & Spielberger GmbH übernommen.
Für die Malerarbeiten zeichnete sich die Fa. Malerei Hasch als verantwortlich.
Die neue Büroeinrichtung wurde von der Fa. BENE GmbH geliefert und eingebaut. Die Fa. CSD und die Fa. Fiegl & Spielberger GmbH waren uns bei der Übersiedelung unserer EDV- und Telefonanlage eine große und fachmännische Unterstützung. Für den Umbau der Besprechungsräume und insbesondere für die Verlegung der mobilen Trennwand konnten wir die Fa. Thielmann gewinnen. Die Schlosserarbeiten führte die Fa. Metallbautechnik GmbH durch.
Schließlich konnte der Umbau und die Übersiedelung innerhalb von 40 Tagen abgeschlossen und die neuen Büroräumlichkeiten in Betrieb genommen werden. Für die Übersiedelung konnte der Verein „Emmaus“ gewonnen werden.
Abschließend gilt es Danke zu sagen. Vor allem den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Brandverhütung Tirol, ohne deren Einsatz der straffe Zeitplan kaum einzuhalten gewesen wäre. Dem gesamten Vorstand der Landeskommission für Brandverhütung sowie der Landesrätin Astrid Mair gebührt ein großes Dankeschön. Ohne deren Rückhalt und Unterstützung wäre der Standortwechsel wohl nicht möglich gewesen.